Der Krisenstab ist alarmiert und kommt zusammen.
Der Krisenstabsleiter erklärt den Krisenfall und aktiviert damit die Besondere Aufbauorganisation (BAO) zur Krisenbewältigung.
Doch wie gelangt er möglichst schnell und ohne Reibungsverluste zu guten Entscheidungen?
Die Antwort: ein strukturierter Prozess in fünf Phasen.
1. Lagefeststellung: Was ist bekannt? Jedes Mitglied präsentiert neue Entwicklungen und Fakten aus seinem Fachbereich.
2. Lagebeurteilung: Gefahrenlage, eigene Kräfte und Auswirkungen bewerten. Jedes Mitglied beurteilt die Lage aus der Sicht seines Fachbereichs.
3. Möglichkeiten des Handelns: Jedes Mitglied nennt Maßnahmen aus der Sicht seines Fachbereichs.
4. Entschlussfassung und Maßnahmenplan:
Die Leitung Krisenstab entscheidet und legt die Maßnahmen fest, diese reichen von Sofortmaßnahmen über delegierte Aufträge und Merkposten, bis hin zu kommunikativen Maßnahmen. Bei Bedarf erweitert die Leitung auch den Krisenstab selbst, etwa um zusätzliche Fachberater. Alle Entscheidungen, Aufträge und Merkposten werden schriftlich dokumentiert.
5. Vertagung auf die nächste Sitzung, bis neue Lageentwicklungen vorliegen, Maßnahmen umgesetzt oder Aufträge abgearbeitet sind.
Dieser strukturierte Prozess wird in jeder Sitzung erneut durchlaufen, so lange, bis die Leitung Krisenstab die Krise für beendet erklärt.
So entsteht Handlungsfähigkeit unter Druck, nicht durch Improvisation, sondern durch Disziplin im Prozess.
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CKK Consult - Rat und Unterstützung für den Krisenfall
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