Wer sitzt im Krisenstab?
Und wirkt mit im Krisenmanagement, ohne direkt im Krisenstabsraum zu sitzen?
In Teil 1 haben wir geklärt, warum ein Krisenstab eine Führungsorganisation ist, keine Arbeitsgruppe.
Heute zeigen wir die Rollen (Funktionen), die ihn arbeitsfähig machen.
Das Kernteam des Krisenstabs besteht aus vier festen Rollen:
Leitung, Assistenz, Dokumentation und Fachberatung Kommunikation.
Diese vier sind immer besetzt.
Sie bilden das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
Je nach Szenario kommen weitere Rollen hinzu:
Vertreter betroffener Organisationseinheiten und zusätzliche Fachberater,
etwa für Recht, Personal oder IT.
Nicht jede Krise erfordert dieselbe Besetzung.
Die Zusammensetzung richtet sich nach dem Ereignis und ist nicht statisch.
Über die situative Erweiterung je nach Lageentwicklung entscheidet der Leiter.
Darüber hinaus gibt es Rollen, die nicht im Krisenstab sitzen, aber für das Krisenmanagement wichtig sind:
Beispielsweise, die zentrale Meldestelle, die übergeordnete Bereitschaft und der Entstördienst.
Sie nehmen bei der Alarmierung oder der Ereignisbewältigung vor Ort Aufgaben des Notfall- und Krisenmanagements wahr.
Das Backoffice unterstützt die Rolle Assistenz Leitung Krisenstab, etwa mit allgemeiner Bürokommunikation oder Organisation von Verpflegung.
Die Fachberatung Kommunikation kann zum Beispiel durch eine Ereignishotline verstärkt werden.
Je nach Krisenszenario wird für die Schnittstellen zu neben oder übergeordneten Krisenstäben
eine weitere Rolle aktiv. Die Person wird in den Krisenstab für ausergewöhnliche Ereignise (SAE)
oder in den Krisenstab der Gebietskörpersachaft entsandt und ist eine Verbindungsperson.
Die Übersicht finden Sie in den Kacheln.
In den kommenden Teilen dieser Serie gehen wir auf die einzelnen Rollen im Detail ein.
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