Kommunikation - Konzept & Training

cmc-interviewWenn die betroffene Organisation nicht sofort nach Auftreten eines Ereignisses sprechbereit ist, so bietet sie viel Raum für Spekulationen. Und das ist der Nährboden für Gerüchte, ungerechtfertigte Schuldzuweisungen und Verdächtigungen. „Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils" – diese Umkehrung des in jedem Rechtsstaat vorherrschenden juristischen Grundsatzes, findet sich häufig in der Medienberichterstattung bis zur endgültigen Aufklärung des Sachverhaltes. Dies gilt umso mehr, wenn die Verantwortlichen mauern und keine Informationen oder den Hinweis „Kein Kommentar" an die Presse geben.​

Gerüchten und Spekulationen kann man als Betroffener nur mit zeitnaher Information entgegentreten. Das gilt intern gegenüber den eigenen Mitarbeitern, wie für die Öffentlichkeit. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass das betroffene Unternehmen oder die Organisation innerhalb weniger Minuten nach einem Schadensereignis sprechbereit ist und Offenheit und Transparenz gegenüber den Medien sowie die vorbehaltlose Zusammenarbeit mit den ermittelnden Behörden signalisiert.

An diesem Punkt beginnt die Krisenkommunikation – damit die Kommunikation nicht in der Krise endet. Denn es kommt nicht darauf an, was passiert ist, sondern wie man als Unternehmen oder Organisation damit umgeht. Es kommt darauf an zu zeigen, dass man die Lage erkannt hat und sich kümmert. Sich um Betroffene kümmert, sich um Aufklärung bemüht, die Behörden unterstützt, die eigenen Sicherheitskonzepte überprüft und gegebenenfalls anpasst und dafür sorgt, dass sich ähnliche Vorfälle nach Möglichkeit im Rahmen menschlichen Ermessens nicht wiederholen können. Das schafft Vertrauen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass das möglicherweise jahrelang aufgebaute positive Image des Unternehmens oder der Organisation in wenigen Tagen völlig zerstört wird.

Dies führt dann häufig nach der eigentlichen Krise in die weitaus größere Krise - die Kommunikations- oder Vertrauenskrise mit unabsehbaren Folgen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Kommunikationskonzept für Interne und Externe Kommunikation
  • Pressesprechertraining
  • Unternehmensbotschaften
  • Medientraining als Krisenkommunikationstraining
  • Medien-Monitoring
  • Social-Media-Konzept
  • Internet-Darksite

Führung in der Krise

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Jede Krise bedeutet enormen mentalen Stress für die Beteiligten, doch gleichzeitig stellt sie ein komplexes Problem dar, das es zu lösen gilt. Krisen besitzen eine Einmaligkeit, hohe Dynamik und Komplexität sowie viele Variablen und Parameter.

Die starke Vernetzung heutiger Systeme erschwert es, die Interaktion der einzelnen Teile, die Kaskadeneffekte und Nebenwirkungen von Entscheidungen zu überblicken. Unter diesen erschwerenden Bedingungen sind weitreichende Entscheidungen zu treffen, die nicht nur finanzielle Auswirkungen auf die Institution haben, sondern auch direkt oder indirekt Menschenleben betreffen können.* 

Gerade in Krisen oder belastenden Situationen ist deshalb Führungskraft gefordert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind oftmals stark verunsichert, Ängste machen sich breit. Insbesondere in solchen Augenblicken wird von den Mitarbeitern Führung gesucht.

In diesen Momenten ist die Persönlichkeit und Stärke einer Führungskraft gefragt. Die eigenen Ängste und persönlichen Interessen einer Führungskraft dürfen nicht zum Schwerpunkt des eigenen Handelns werden. Ganz im Gegenteil: die Führungskraft muss sich mit Mut und Entschlossenheit vor ihr Team stellen. Führen von vorne, mit beispielgebendem Vorbild und der Fähigkeit, Entscheidungen zur Lösung der Situation treffen zu wollen und zu können.

Unsere Leistungen im Überblick
  • Selbstorganisations- und Selbstmanagement-Trainings
  • Feedback und Selbstreflexion von Führungskräften
  • Training des Führungsvorgangs
  • Training zum erfolgreichen Führungshandeln in Extremsituationen
  • Workshops zur Entwicklung von Führungs- und Organisationsinstrumenten

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*vgl. BSI-Standard 100-4: Notfallmanagement V, S.75