Gerade eben war Ihr Krisenstab wochenlang nur halb besetzt.
Nicht wegen einer Krise, sondern wegen der Sommerferien.
In den ersten Bundesländern enden die Ferien bereits. Zeit für eine ehrliche Bilanz, denn die Urlaubszeit ist der natürliche Stresstest für Ihre Vertretungsregelungen, sie zeigt ohne jede Krise, ob die Besetzung auch dann trägt, wenn Schlüsselpersonen fehlen.
Drei Fragen dafür:
1. Wer hätte in den letzten Wochen den Krisenstab geleitet, und wusste diese Person das auch?
2. War die Erreichbarkeit rund um die Uhr durchgehend gewährleistet, ohne dass jemand im Urlaub ans Telefon musste?
Wenn ja: Genau dafür gibt es Vertretung.
Wenn nein: Das ist der Befund.
3. Hätte die Übergabe funktioniert, mit gleichen Befugnissen und geschultem Stellvertreter, oder steht die Vertretung nur auf dem Papier?
Die Grundregeln haben wir in unserer Serie zum Schlüsselpersonal gezeigt, sie gelten unverändert: jede Funktion im Krisenstab mindestens doppelt besetzen, für Leitungsfunktionen mehr. Für eine sichere Rufbereitschaft mindestens sechs Personen pro Rolle. Auswahl nach Eignung statt Hierarchie. Und: Vertretung, die nie geübt wurde, ist nur eine Liste mit Namen.
Die Checkliste für Ihre Bilanz zeigt die Kachel.
Der beste Zeitpunkt für diese Bilanz ist jetzt, solange die Erfahrung frisch ist.
➡️ Sprechen Sie uns an: www.ckk-consult.de
CKK Consult - Rat und Unterstützung für den Krisenfall
Für mehr Informationen zum Thema Schlüsselpersonal im Krisenfall schauen Sie gerne in die veröffentlichte Serie rein, dort haben wir folgendes gezeigt:
- Wie Sie erkennen, welche Personen wirklich unverzichtbar sind.
- Wie Vertretungsregelungen aufgebaut werden, die auch Freitagabend um 22 Uhr funktionieren.
- Was passiert, wenn Mitarbeiter als Reservisten, beim THW oder bei der Feuerwehr gebunden sind.
- Warum Wissensmanagement darüber entscheidet, ob Ihre Vertretung eine echte Vertretung ist oder nur ein Name auf einer Liste.