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Psychologie unter Druck | Teil 5 von 5

Au­f­ar­bei­tung nach der Krise:
Was wuss­ten wir wirk­lich und was bil­den wir uns heute nur ein, ge­wusst zu haben?

Drei Wo­chen nach der Krise sitzt der Kri­sen­stab zur Au­f­ar­bei­tung zu­sam­men. Jeder er­in­nert sich an­ders. Der Lau­tes­te prägt, was als Wahr­heit hän­gen bleibt.

Die For­schung kennt drei Mecha­nis­men, die jede Au­f­ar­bei­tung sys­te­ma­tisch ver­zer­ren. Wel­che das sind, fin­den Sie in der ers­ten Ka­chel.

Die ge­mein­sa­me Kon­se­quenz:
Eine münd­li­che Les­sons-Lear­ned-Runde ohne ob­jek­ti­ve Quel­le schreibt die Ge­schich­te der Krise um.

Hier schließt sich der Kreis zur Kri­sen­stabs­ar­beit.

Die gute Nach­richt:
Es gibt Werk­zeu­ge, die gegen Erin­ne­rungs­ver­zer­rung wir­ken. Wel­che das sind, wie sie kon­kret ein­ge­setzt wer­den und wie Ihnen das Kri­sen­ma­na­ge­ment-Werk­zeug der CKK hel­fen kann, zeigt die zwei­te Ka­chel.

In un­se­rem Bei­trag vom Ok­to­ber 2025 haben wir die Metho­dik des After Ac­ti­on Re­view be­schrie­ben. Heute geht es um das, was vor­her pas­siert: die psy­cho­lo­gi­schen Ver­zer­run­gen, die jede Au­f­ar­bei­tung sa­bo­tie­ren.

Und um eine ehr­li­che Frage:
Hat Ihre letz­te Krise zu Les­sons Lear­ned ge­führt, oder nur zu Les­sons Iden­ti­fied? Den ent­schei­den­den Un­ter­schied und einen ein­fa­chen Test fin­den Sie in der drit­ten Ka­chel.

Wir un­ter­stüt­zen Un­ter­neh­men und Be­hör­den seit über 20 Jah­ren beim Auf­bau funk­ti­ons­fä­hi­ger Kri­sen­stä­be, beim Er­stel­len be­last­ba­rer Kri­sen­hand­bü­cher, Me­dien­trai­nings, Spre­cher-Brie­fings und bei rea­li­täts­na­hen Übun­gen, in­klu­si­ve ex­ter­ner Mo­de­ra­ti­on von After Ac­ti­on Re­views.
Ex­ter­ne Mo­de­ra­ti­on ist wich­tig und wis­sen­schaft­lich be­grün­det:
Sie schützt vor Hind­sight Bias, hier­ar­chi­scher Ver­zer­rung und kol­lek­ti­ver Um­schrei­bung.

Un­se­re Platt­form eCRISMA® bün­delt alle für das Kri­sen­ma­na­ge­ment re­le­van­ten Do­ku­men­te und bie­tet ein di­gi­ta­les Kri­sen­pro­to­koll mit Has­h­ket­te, ma­ni­pu­la­ti­ons­si­cher und damit be­last­bar für jede Au­f­ar­bei­tung. Das in­te­grier­te Feed­back­sys­tem mit Än­de­rungs­jour­nal sorgt für stän­di­ge Ak­tua­li­tät und Nach­voll­zieh­bar­keit.

Kri­sen­ma­na­ge­ment unter Druck ist kein Ta­lent. Es ist Vor­be­rei­tung gegen die ei­ge­ne Bio­lo­gie. Wir haben in fünf Tei­len ge­zeigt, wie das Ge­hirn unter Stress Ent­schei­dun­gen ver­zerrt (Teil 1), wie Kom­mu­ni­ka­ti­on im Kri­sen­stab da­ge­gen­ar­bei­tet (Teil 2), wie Me­di­en­psy­cho­lo­gie funk­tio­niert (Teil 3), wie Füh­rung sich selbst über­schätzt (Teil 4) und wie die Erin­ne­rung uns da­nach täuscht (Teil 5). Wer das Sys­tem die­ser Ver­zer­run­gen kennt, kann struk­tu­rier­te Kri­sen­stabs­ar­beit da­ge­gen auf­bau­en.

Damit endet diese Serie. Und damit be­ginnt die ei­gent­li­che Ar­beit, Les­sons Lear­ned und Um­set­zung.

➡️ Spre­chen Sie uns an: www.ckk-con­sult.de
CKK Con­sult - Rat und Un­ter­stüt­zung für den Kri­sen­fall

Die­ser Bei­trag ist Teil un­se­rer Serie zur Psy­cho­lo­gie unter Druck.
Kern­kom­pe­tenz der CKK Con­sult OHG ist Kri­sen­ma­na­ge­ment, nicht psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung. Wir be­leuch­ten die psy­cho­lo­gi­sche Di­men­si­on, weil sie die Ar­beits­fä­hig­keit von Kri­sen­stä­ben un­mit­tel­bar be­ein­flusst.