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Psychologie unter Druck | Teil 2 von 5

In Teil 1 haben wir ge­zeigt: Stress ver­zerrt die Wahr­neh­mung.

Stress ver­än­dert auch mess­bar, wie wir spre­chen und wie wir zu­hö­ren.
Die Stim­me wird höher, das Sprechtem­po ver­än­dert sich, das Ar­beits­ge­dächt­nis sinkt.

Spre­cher und Hörer ver­lie­ren gleich­zei­tig Leis­tung.
Genau in dem Mo­ment, in dem die In­for­ma­ti­on am wich­tigs­ten ist.
Das ist keine Cha­rak­ter­schwä­che. Es ist Neu­ro­phy­sio­lo­gie. Und wir kön­nen ge­gen­steu­ern.

Drei struk­tu­rier­te Metho­den haben sich be­währt. Die De­tails fin­den Sie in den Ka­cheln.

Sie alle fol­gen einem ge­mein­sa­men Prin­zip: Sie er­set­zen das, was unter Stress zu­erst zu­sam­men­bricht - die An­nah­me, dass das Ge­gen­über schon ver­stan­den hat.

Aber Metho­den al­lein rei­chen nicht. Sie wir­ken nur, wenn Men­schen sie auch nut­zen dür­fen.

Amy Ed­mond­son, Pro­fes­so­rin an der Har­vard Bu­si­ness School, hat in den 1990er Jah­ren Me­di­ka­ti­ons­feh­ler in Kran­ken­häu­sern un­ter­sucht.

Er­war­tung: Bes­se­re Teams ma­chen we­ni­ger Feh­ler.
Be­fund: Bes­se­re Teams mel­den mehr Feh­ler. Nicht, weil sie schlech­ter ar­bei­ten. Son­dern weil sie of­fe­ner dar­über spre­chen kön­nen.

Daraus er­wuchs das Kon­zept der psy­cho­lo­gi­schen Si­cher­heit.

Über­setzt für den Kri­sen­stab heißt das: Wenn in Ihrer letz­ten Übung nie­mand der Lei­tung Kri­sen­stab wi­der­spro­chen hat, ist das kein Qua­li­täts­merk­mal. Es ist ein Warn­si­gnal.

Hier schließt sich der Kreis zur Kri­sen­stabs­ar­beit.

Struk­tu­rier­te Kri­sen­stabs­ar­beit lebt von struk­tu­rier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on.
La­ge­fest­stel­lung wird nur dann zur be­last­ba­ren Grund­la­ge, wenn alle das­sel­be ge­hört haben.
La­ge­be­ur­tei­lung wird nur dann zur ehr­li­chen La­ge­be­ur­tei­lung, wenn Wi­der­spruch zur Pf­licht wird, nicht zur Aus­nah­me.

Der ge­mein­sa­me Nen­ner all die­ser Werk­zeu­ge:
Struk­tur er­setzt das, was unter Stress nicht mehr zu­ver­läs­sig funk­tio­niert.

Wir un­ter­stüt­zen Un­ter­neh­men und Be­hör­den seit über 20 Jah­ren beim Auf­bau funk­ti­ons­fä­hi­ger Kri­sen­stä­be, beim Er­stel­len be­last­ba­rer Kri­sen­hand­bü­cher und bei rea­li­täts­na­hen Übun­gen, in denen struk­tu­rier­te Kri­sen­stabs­ar­beit trai­niert wird.

Un­se­re Platt­form eCRISMA® bün­delt alle für das Kri­sen­ma­na­ge­ment re­le­van­ten Do­ku­men­te, bie­tet blitz­schnel­len Zu­griff und ein di­gi­ta­les Kri­sen­pro­to­koll mit Ver­schlüs­se­lung für rechts­si­che­re Do­ku­men­ta­ti­on, auch bei IT-Aus­fäl­len. Das in­te­grier­te Feed­back­sys­tem mit Än­de­rungs­jour­nal sorgt für stän­di­ge Ak­tua­li­tät und Nach­voll­zieh­bar­keit.

In den kom­men­den Tei­len die­ser Serie schau­en wir auf den Druck der Öf­fent­lich­keit und die Re­si­li­enz der Füh­rung.

➡️ Spre­chen Sie uns an: www.ckk-con­sult.de
CKK Con­sult - Rat und Un­ter­stüt­zung für den Kri­sen­fall

Die­ser Bei­trag ist Teil un­se­rer Serie zur Psy­cho­lo­gie unter Druck.
Kern­kom­pe­tenz der CKK Con­sult OHG ist Kri­sen­ma­na­ge­ment, nicht psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung. Wir be­leuch­ten die psy­cho­lo­gi­sche Di­men­si­on, weil sie die Ar­beits­fä­hig­keit von Kri­sen­stä­ben un­mit­tel­bar be­ein­flusst.