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Psychologie unter Druck | Teil 1 von 5

Wie wirkt sich Stress auf das Ge­hirn und somit auf die Ar­beit im Kri­sen­stab aus?

In den letz­ten Wo­chen haben wir die Rol­len im Kri­sen­stab be­leuch­tet.
Heute geht es um etwas, das die beste Rol­len­ver­tei­lung wert­los ma­chen kann:
Die Art, wie das mensch­li­che Ge­hirn unter Stress ent­schei­det.

So­bald aku­ter Stress ein­setzt, ver­än­dert sich mess­bar, wie wir den­ken.
Stress er­höht sys­te­ma­tisch die Ri­si­ko­be­reit­schaft, re­du­ziert die exe­ku­ti­ve Kon­trol­le, ver­zerrt die Wahr­neh­mung.

Im Kri­sen­fall, wenn es dar­auf an­kommt, unter Stress gute Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, ar­bei­tet das Ge­hirn am schlech­tes­ten.

Drei Ver­zer­run­gen tre­ten dabei be­son­ders oft auf. (De­tails in den Ka­cheln)

Das Wis­sen um diese Ver­zer­run­gen schützt nicht au­to­ma­tisch vor ihnen. Stu­di­en zu Kri­sen-Ent­schei­dern zei­gen: Auch Ex­per­ten un­ter­lie­gen ihnen.

Was also tun?

Er­fah­re­ne Ent­schei­der ar­bei­ten unter Druck an­ders als un­ge­üb­te. Sie er­ken­nen Mus­ter und füh­ren die erste plau­si­ble Hand­lung aus. Diese Mus­te­rer­ken­nung ent­steht aber nicht aus Theo­rie­wis­sen. Sie ent­steht aus wie­der­hol­ter Kon­fron­ta­ti­on mit rea­lis­ti­schen Sze­na­ri­en.

Hier schließt sich der Kreis zur Kri­sen­stabs­ar­beit.

Struk­tu­rier­te Kri­sen­stabs­ar­beit - La­ge­fest­stel­lung, La­ge­be­ur­tei­lung, Mög­lich­kei­ten des Han­delns, Ent­schluss­fas­sung - ist kein bü­ro­kra­ti­scher Selbst­zweck. Sie ist eine ko­gni­ti­ve Stüt­ze gegen genau die Ver­zer­run­gen, die unter Stress un­ver­meid­lich auf­tre­ten. Sie ex­ter­na­li­siert das, was unter Stress als ers­tes zu­sam­men­bricht: die sau­be­re Tren­nung von Fak­ten, Be­wer­tung und Ent­schei­dung.

Wei­te­re Werk­zeu­ge die nach­weis­lich wir­ken, fin­den Sie in den Ka­cheln zum Bei­trag.

Der ge­mein­sa­me Nen­ner all die­ser Maß­nah­men:
Struk­tur er­setzt das, was unter Stress nicht mehr zu­ver­läs­sig funk­tio­niert.

Wir un­ter­stüt­zen Un­ter­neh­men und Be­hör­den seit über 20 Jah­ren beim Auf­bau funk­ti­ons­fä­hi­ger Kri­sen­stä­be, beim Er­stel­len be­last­ba­rer Kri­sen­hand­bü­cher und bei rea­li­täts­na­hen Übun­gen, in denen genau diese Mus­te­rer­ken­nung trai­niert wird.

Un­se­re Platt­form eCRISMA® bün­delt alle für das Kri­sen­ma­na­ge­ment re­le­van­ten Do­ku­men­te, bie­tet blitz­schnel­len Zu­griff und ein di­gi­ta­les Kri­sen­pro­to­koll mit Ver­schlüs­se­lung für rechts­si­che­re Do­ku­men­ta­ti­on, auch bei IT-Aus­fäl­len. Das in­te­grier­te Feed­back­sys­tem mit Än­de­rungs­jour­nal sorgt für stän­di­ge Ak­tua­li­tät und Nach­voll­zieh­bar­keit.

In den kom­men­den Tei­len die­ser Serie schau­en wir auf die Kom­mu­ni­ka­ti­on im Kri­sen­stab, den Druck der Öf­fent­lich­keit und die Re­si­li­enz der Füh­rung.

➡️ Spre­chen Sie uns an: www.ckk-con­sult.de
CKK Con­sult - Rat und Un­ter­stüt­zung für den Kri­sen­fall

Die­ser Bei­trag ist Teil un­se­rer Serie zur Psy­cho­lo­gie unter Druck.
Kern­kom­pe­tenz der CKK Con­sult OHG ist Kri­sen­ma­na­ge­ment, nicht psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung.
Wir be­leuch­ten die psy­cho­lo­gi­sche Di­men­si­on, weil sie die Ar­beits­fä­hig­keit von Kri­sen­stä­ben un­mit­tel­bar be­ein­flusst.