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KRITIS-Dachgesetz | Update zum 17. Juli

„Die Frist läuft. Das Por­tal fehlt." Mit die­sen Wor­ten haben wir im Mai an die Re­gis­trie­rungs­frist des KRITIS-Dach­ge­set­zes er­in­nert. Nächs­te Woche (17. Juli) läuft die Frist ab, und bei­des gilt noch immer.

Was seit­dem pas­siert ist: Das Bun­desin­nen­mi­nis­te­ri­um hat Ende Mai den Ent­wurf der KRITIS-Ver­ord­nung vor­ge­legt, der Ver­ord­nung, die ver­bind­lich fest­legt, wel­che An­la­gen als kri­tisch gel­ten. Die Ver­bän­de haben Stel­lung ge­nom­men. In Kraft ist sie nicht.

Damit bleibt die pa­ra­do­xe Lage be­ste­hen: Die Re­gis­trie­rungs­pflicht steht im Ge­setz. Aber die Rechts­grund­la­ge, die be­stimmt, wer genau sie er­fül­len muss, exis­tiert nur als Ent­wurf.

In­zwi­schen stellt das BBK in sei­nen FAQ selbst klar:
„Zur­zeit be­steht noch keine Re­gis­trie­rungs­pflicht, weil die kon­kre­ti­sie­ren­de Rechts­ver­ord­nung noch in Ab­stim­mung ist.“

Die recht­li­che Lage im Über­blick zeigt die Ka­chel.
Für Be­trei­ber heißt das nicht Ent­war­nung, son­dern ge­lie­he­ne Zeit.

Was Un­ter­neh­men und Be­hör­den jetzt tun kön­nen:

1. Be­trof­fen­heit ein­schät­zen

2. Kon­takt­stel­le vor­be­rei­ten

3. Re­si­li­enz-An­sprech­part­ner be­nen­nen

4. Fol­ge­pflich­ten vor­be­rei­ten

5. Neu seit Mai: Den Ver­ord­nungs­ent­wurf ab­glei­chen.
(https://lnkd.in/eqd­wmPRf)

Eine Frist, die ins Leere läuft, ist kein Frei­brief. Sie ist ge­lie­he­ne Zeit.
Wer sie nutzt, ist hand­lungs­fä­hig, wenn die Ver­ord­nung kommt.

➡️ Spre­chen Sie uns an: www.ckk-con­sult.de
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Die­ser Bei­trag ist Teil un­se­rer Serie zum KRITIS-Dach­ge­setz.
Kern­kom­pe­tenz der CKK Con­sult OHG ist Kri­sen­ma­na­ge­ment.